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Amoklauf einer Kuh in Hannover PDF Drucken E-Mail
The News - News aus dem Rest der Welt
Geschrieben von Sweet*Kim [Admin]   
Dienstag, 24. April 2007
Wilder Amoklauf in Hannover
Na, hab ich es Euch nicht immer gesagt? Hannover ist und bleibt ein riesiges Dorf. Ich überlege gerade, wann ich das letzte mal eine Kuh in Soltau gesehen habe. Nein, nicht die Art von Kuh, die in handlichen Stücken verteilt beim Schlachter wartet. Ich meine so eine richtige, lebendige Kuh, das große Viehzeug auf den Wiesen rund um unsere schöne Stadt. So etwas habe ich innerhalb der Ortsschilder schon ewig nicht mehr gesehen, Hannover dafür aber erst Gestern ..


Ok, das Rind hat sich nicht unbedingt in der Fußgängerzone verlaufen, sondern suchte sich für seinen Amok-Lauf das nette Viertel Linden-Limmer aus. Einen großen Bereich dieses Stadtteils könnte man mit Soltaus Hoher Eitz vergleichen, nur größer. Also, wer dort Arbeit sucht, muß nicht zwangsläufig eine drei in Deutsch im Zeugnis stehen haben. Ihr wißt, was ich meine ;) 

Auf jeden Fall ist dort Gestern eine schwangere Kuh durchgedreht. 800 Kilo leckeres Grillfleisch haben da für ordentlich Stimmung auf den Strassen gesorgt. Die lustigen Versuche der Polizei und Feuerwehr, das Tier wieder einzufangen, kann man heute Abend in den Nachrichten bewundern. Flüchtige mit Fahrzeugen von der Strasse abzudrängen, mag ja bei Menschen im Auto funktionieren, die Kuh jedoch war zumindest an dieser Stelle den Einsatzkräften klar überlegen und wandte eine Taktik aus Haken schlagen wie ein Karnickel, Springen wie eine Gazelle und dem geschmeidigen Durchsetzungsvermögen eines Panzers an. Selbst KO-Tropfen aus dem Betäubungsgewehr ignorierte sie erfolgreich und hinterließ bei Ihrem Amoklauf eine 25.000 Euro teure Spur der Verwüstung.

Einen ganz besonders gelungenen Auftritt im Fernsehen hatte ein suizid-gefährdeter Gaffer, dem erst die Kuh das Fahrrad unterm Arsch weck zog und auf die Hörner nahm, und der dann auch noch eine Einlauf von den Ordnungshütern kassierte. Großartig! 

Am Ende legte sich die werdende Mutter dann zum Schlafen in einen Gartenzaun. Drei Ampullen Narkosemittel bliesen ihr die Lichter aus und sie konnte später dann zum Kalben abtransportiert werden.

Quelle News: Spiegel Online
Quelle Foto: dpa / Spiegel Online

 
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