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Sweet-Kim.com
Silvester 2009 / 2010 in Amsterdam PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sweet*Kim [Admin]   
Freitag, 8. Januar 2010

So, erst einmal ein frohes neues Jahr! Und dann vergesst ganz schnell, was Ihr nach dem Lesen der Überschrift gedacht hattet. Nein, das war keine Männer-Tour mit Drogen- und Rotlicht-Exzessen. Die Truppe, mit der ich dort den Jahreswechsel verbracht habe, war ganz gesittet und fern von allen Rauschmitteln. Schade eigentlich .. dabei hatte es doch wirklich an jeder Ecke so herrlich süß geduftet. Statt ausschweifender Partys gab es Site-Seeing und Kultur. Und ganz wichtig: ich habe wieder was dazu gelernt! Also, Taxis in Holland haben was die Preise angeht eine ganz einfache Regel: nämlich keine! Sagen wir mal wir sind in einem Hotel ca. 10 Auto-Minuten vom Ziel entfernt, und wir möchten mit acht Personen in einem Großraum-Taxi fahren. Was könnte das wohl kosten? In Deutschland würde der Fahrer die Kilometer überschlagen und dann so auf 15 bis 20 Euro kommen. In Amsterdam ist das viel einfacher: 10 minuten = 10 Euro .. 8 Personen? 80 Euro! Das war mir dann doch etwas zu teuer .. also ab zum nächsten Wagen, der hatte aber nur Platz für vier Passagiere. Und was kostet das? Natürlich 25 Euro für alle zusammen. Die anderen vier von uns nahmen den nächsten Wagen und zahlten 30 Taler. Soviel zur Hinfahrt. Die Rückfahrt verlief dann zum gewohnten Preis .. "vier Personen? 40 Euro!" Sehr schön .. und damit den Taxifahrern, die totsicher alles in die eigene Tasche gesteckt haben, auch kein Fahrgast entgeht, wurden am Silvester-Abend um 20 Uhr die S- und U-Bahnen bis zum nächsten Morgen schlafen geschickt ...

 

Ansonsten waren es ein paar nette erholsame Tage. Was man unbedingt noch erwähnen sollte, ist das Feuerwerk. Optisch, also am Himmel, unterscheidet es sich nur wenig vom Deutschen. Was die Holländer aber viel interessanter finden, ist Sprengstoff zur Lärmerzeugung. Leider kommt das in dem Video nicht einmal annähernd rüber, aber ich kann Euch sagen, dass dort über zwei Stunden ein ununterbrochener Schallpegel dicht an der Schmerzgrenze herrschte. Da dies durch einzelne Böller ja gar nicht machbar wäre, werden die Dynamit-Stangen in Form von Ketten bis zu zehn Meter lang ausgelegt. Das, was die beiden Jungs in meinem Filmchen ausrollen, ist allerdings die kleinste Version, vergleichbar mit unseren Pfennig-Knallern oder Tischfeuerwerk. Es gab diese Teppiche auch noch mit Böllern, die bei uns wohl eher im Bergbau benutzt werden. Nur gut, dass ich gar nicht erst was aus Deutschland mit gebracht habe .. man blamiert sich damit nur. Drei Pärchen aus unserem Land wollten mit Ihrem Aldi-Deluxe-Sortiment glänzen .. und gingen unter wie eine Gruppe Kinder mit Ihren Wunderkerzen am Hamburger Hafen .. Wahnsinn, was die Tulpenpflücker da in die Luft jagen ...

zu den Bildern

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