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Wie angekündigt sind Wolle und ich in der Nacht zum 12.08.2007 raus in die dunkle Natur gefahren um einige Sternschnuppen zu fotografieren. Da wir beide schon das eine oder andere Bierchen getrunken hatten, riefen wir ein Taxi, was uns dann zum Panzerberg fahren sollte. Zwei angeheiterte junge Männer, schwarze längliche Taschen und eine nächtliche Fahrt ins absolute Nichts: dem Taxifahrer war anfangs nicht ganz wohl bei der Sache …
Als die Straße endete und es nur noch zu Fuß weiterging, haben wir das Taxi verlassen und schon mal einen Blick gen Himmel geworfen: Gigantisch! Durch das fehlende Licht von Häuser, Straßenlaternen und Autos konnte man wirklich jeden noch so kleinen Stern sehen. Leider standen wir noch nicht ganz auf freiem Feld und mussten noch ein bis zwei Kilometer durch den Wald laufen, um den Panzerberg (zweit höchste Erhebung im Kreis SFA) zu erreichen. Als wir endlich ankamen und die Kameras aufgebaut hatten, richtete ich das Objektiv in den Himmel und schaute durch den Sucher … alles schwarz … der erste Griff galt natürlich dem Objektivdeckel, aber der war schon ab. Und überhaupt, es war plötzlich alles tief schwarz um mich herum. Kein einziger Stern war mehr zu sehen, dafür aber eine geschlossene Wolkendecke. Für uns war es ja keine Frage, dass es sich gleich wieder aufklaren würde. Außerdem hatten wir reichlich Bier mitgenommen, was ja auch nicht warm werden sollte. Wir vertrieben uns die Wartezeit mit ein paar lustigen Selbstportraits und Langzeitbelichtungen … vier Stunden lang !!! Nein, die Wolken verschwanden nicht mehr, und als das Bier alle und wir durchgefroren waren, riefen wir das Taxi um uns aus dem Busch zu holen. Schade eigentlich, bis auf die Wolken war alles perfekt: die Nacht mit den meisten Sternschnuppen, kein Mond am Himmel, Wochenende und wir beide hatten Zeit. Aber auch ohne Schnuppen hatten wir viel Spaß. Was wir so mit den Kameras angestellt haben, findet Ihr in der Photographer-Gallery. zu den Bildern |